Riech mal!

So einfach geht’s natürlich nicht ;-) Über das „richtige“ Glas für Whiskyverkostungen ist sicher schon mehr als eine Diskussion geführt worden. Das Hauptinteresse liegt dabei nach wie vor auf den Nosinggläsern in verschiedenen Größen. Das hier abgebildete Glas der Firma Riedel ist eigentlich zur Weinverkostung entwickelt worden, eignet sich aber auch gut für Whisky. In den Stiel oder Fuß passt ein Dram von 2cl. Für die Sichtprüfung ganz OK, aber zu riechen gibt’s da erstmal wenig. Dazu der Trick: Das Glas ist so dimensioniert, dass auf der Seite liegend die Füllung des Fußes die Glaswandungen benetzt ohne auszulaufen. Ein oder zwei Umdrehungen und schon hat der „Stoff“ eine Riesen-Oberfläche. Die erste Nase ist dann eher Sprit-lastig, die Aromen folgen aber nach kurzer Zeit. Zu Riechen gibt’s so jede Menge. Was fehlt? Ach ja: getrunken werden soll ja auch noch. Der Durchmesser ist gut gewählt, so dass der Glasinhalt schmal auf die Zunge geleitet wird.

Urteil: Besonderes Geruchserlebnis!

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