Neues Jahr, neuer Computer

Endlich gibt’s mal wieder einen neuen Rechner für den Maschinenpark. Er ist nur irgendwie etwas kleiner ausgefallen, als alle bisherigen Modelle. Kurz um: ich habe mir einen Raspberry Pi gekauft. Im Jahr 2007 habe ich schon einmal mit einem Einplatinencomputer experimentiert, der damals die Steuerung von Belichtungsreihen übernehmen sollte. Die Möglichkeiten waren seinerzeit begrenz, da die Kamera nur über den Fernauslöser-Eingang angesteuert werden konnte. Kurze Belichtungszeiten waren damit nicht genau zu bemessen und an die Steuerung von Blende, ISO usw. war gar nicht zu denken.

Mehrere Schubbser führten mich schließlich zum Kauf eines Raspberry Pi. Irgendwie unschlüssig zwischen Arduino und Raspberry Pi war ich im vergangenen Jahr auf der Maker Faire 2013 in Hannover. Dort habe ich bei Franzis eine Kamera gebaut und mit dem Eigenbau dann am Fotowettbewerb teilgenommen. Herausgekommen ist ein Buchpreis – insgesamt fünf Bücher rund um den Raspberry Pi. Ein erster Wink :)

Dennoch war mir die ganze Geschichte mit dem Linux (wenn auch vorgefertigt) noch nicht so ganz geheuer. Immer wenn man eine Sonderlocke dazu haben möchte, laden, maken usw.

Neulich bin ich dann bei Watterott über ein Touch Display gestolpert, das direkt für den Pi angepasst ist *und* mit einem fertig gebauten Image daher kommt. Sah interessant aus.

An anderer Stelle habe ich dann noch das gphoto Projekt entdeckt, mit dem sich scheinbar über USB fast alle Kameraparameter lesen und schreiben lassen sollen, und da war es dann um mich geschehen. Geordert habe ich einen Pi mit Netzwerkanschluss (Rev. B), Display und Gehäuse und eine extra Speicherkarte. Damit wird jetzt mal losgebastelt.

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