Erleuchtung?

Nach dem mir beim letzten Zeitraffer-Shooting (Video unten) mein Dauerlicht (250W Quartz-Halogenlampen) wie mit der Stoppuhr gemessen kaputtgegangen ist, wird es nun Zeit für eine energiesparende Variante.

Die durchschnittliche Lebensdauer meiner Halogenlampen ist mit 100 Stunden angegeben und schon ohne die beträchtliche Leistungsaufnahme von 250W ist das bei einem Preis von rund 15 EUR pro Stück ein teures Vergnügen. Sowohl Lebensdauer als auch Leistungsaufnahme liefern gute Argumente für die Verwendung von energiesparenden Leuchtmitteln. Aber: was reinschrauben? Die Baumarktvariante scheidet aus, da dort eher „warme“ Lichtfarben im Angebot sind.

Auch die Lichtfarbe der Halogenlampen war mit 3200K etwas zu „gelb“, mit 5500 oder mehr Kelvin soll’s deutlich weißer werden.
Die Bauform ist zu beachten, denn mit dem Startersockel tragen die Energiesparleuchten schon etwas mehr auf, als die alten Lampen. 16cm Gesamtlänge schafft man schon bei niedrigen Lichtausbeuten, zwischen Leistung und Anzahl der Wendeln und damit der Baugröße gibt’s scheinbar einen unmittelbaren Zusammenhang. Vorne aus dem Reflektor rausschauen soll die Lampe ja auch nicht…

Dann gilt es noch, die Leistungsaufnahme der Energiesparleuchte irgendwie in die Lichtausbeute der alten Halogenlampen zu übersetzen, denn weniger Licht soll’s ja auch nicht werden. Eine richtige Übersetzunghilfe gibt’s nicht, die Anbieter geben aber alle fröhlich an, welche Lichtausbeute sie in Relation zur Leistungsaufnahme einer klassischen Glühlampe sie erreichen wollen. Ende vom Lied ist, dass ich mir „zum Ausprobieren“ jetzt ersteinmal ein Paar 35 Watt Spiral-Tageslichtlampen bestellt habe, jede soll etwa so viel Licht wie eine herkömmliche 200 Watt Leuchte abgeben. Ich werde vergleichen und berichten :-)

Glühlampen

…kann man auf vielfältige Arten und Weisen zum Brennen bringen. Die eigentliche Wissenschaft ist aber weniger das Abfackeln, als vielmehr das Aufmachen. In mehreren Sitzungen hat das fc-Hannover-Lampen-Team die Technik vom Einschlagen über das Anbohren und das Aufschleifen bis hin zum Verflüssigen verfeinert. Mehr dazu im Album