Näher ran!

Endlich kommen mal wieder Kälte, Trockenheit, feiner, rieselnder Schnee, ausreichend Licht und ein wenig freie Zeit zusammen. Also nichts wie raus auf den Balkon und ein wenig probiert.Erste Schneeflocke 2013

Besonders gut vorbereitet war ich (auf diesen Winter) nicht: meine Hintergrundplatten lagen im warmen Keller. Doch das schmiedeeiserne Balkongeländer war gut durchgekühlt, so dass sich die dort gelandete Flocken für einige Zeit hielten.

Mit dem Nikkor 105mm Makro komme ich näher als oben abgebildet nicht an die Flocken heran. Was tun? Nahlinsen auf einem Macro verwenden?

Zeitraffer aus dem Auto

Für den Schottland-RoadTrip habe ich mit Thomas beschlossen, die Autofahrten durch’s Land per Zeitraffer aufzunehmen. Wir haben an drei Tagen über 850km zurückgelegt und das meiste davon mittels iPhone und Zeitraffer-App „gefilmt“. Das Intervall war auf ein Bild pro Sekunde eingestellt, und obwohl in Großbritannien keine allzuhohen Geschwindigkeiten erlaubt sind, wirken die entstandenen Filme eher unruhig.

Dies liegt weniger an der Befestigung des Telefons an der Scheibe, sondern „einfach nur“ an der Bildrate, denn in einer Sekunde legt man schon ein paar Meter zurück. Die Scheibenbefestigung bestand aus einem Glif, einem kleinen Kugelkopf und einem Saugnapf, der die ganze Reise über gut gehalten hat. Das Telefon haben wir dann noch mit einem Gummiband gegen Herausfallen aus dem Glif gesichert – und schwupp, war der Aufbau fertig.Wie wir das Ganze nun zusammenschneiden bzw. in Diashows verwerten, muss sich noch zeigen, denn die entstandenen 36+ Minuten Film sind ohne weitere Bearbeitung nicht besonders Viewer-friendly.

Auf jeden Fall haben wir aber für die nächsten Verwendungen gelernt:

  • Schwierig gestaltete sich die Beurteilung, ob das Telefon wirklich in die richtige Richtung (genau nach vorn) schaut, so lange wir noch auf dem Parkplatz standen. Während der Fahrt (und damit während der Aufnahme) den Winkel anzupassen, wirkt sich auch nicht sooo günstig auf die Aufnahmen aus.
  • Bei einbrechender Dunkelheit fingen das Interieur und auch das Tomtom an, sich in der Scheibe zu spiegeln und wurden so mit aufgezeichnet.
  • Abstand halten ist nicht nur für die Sicherheit gut, sondern die Bilder/Filme wirken deutlich besser, wenn nicht die ganze Zeit hinter anderen Fahrzeugen hergefahren wird.
  • Für die Zeit der Aufnahmen war das iPhone immer „am Strom“, außerdem war der Flugmodus aktiviert und der Kalender geleert, das jedes kleine Event die Filmaufnahme abbricht und alles bis dahin geschossene verloren geht.
  • Der Aufbau aus Saugnapf und Glif war ausreichend und schön kompakt.

Einen Beispiel-Clip gibt’s via Vimeo zu sehen:

Gefahren wird im Film die folgende Strecke:

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#AppTipp: Fing

Endlich ein Netzwerkscanner für die schnelle Übersicht. Bei der Suche nach einem IP-Scanner stößt man im AppStore entweder direkt auf den „Kaufen“ Button, oder die kostenfreien Apps sind in irgendeiner Weise limitiert – zum Beispiel werden nur die ersten fünf oder zehn gefundenen Geräte angezeigt. Eher zufällig fiel mir heute Fing in die Hände, während ich auf der Suche nach einer anderen App war. Kostenfrei, Plus-App für iPad und iPhone, schnell und unkompliziert. Die App macht, was sie soll, und für das nächste Update hat der Herausgeber bereits ein paar funktionale Erweiterungen angekündigt. Möglicher Punkt für eine Verbesserung: Einmal gescannte Netze bleiben gespeichert, allerdings werden bei einem Re-Scan nicht mehr gefundene Geräte aus der Devicelist gelöscht, anstatt diese als „offline“ anzuzeigen.

Mehrere Google-Kalender auf dem iPhone oder iPad

Wenn man erstmal Googlemail via Exchange an iPhone und/oder iPad angebunden hat, dann bekommt man auch Kalender und Kontakte zur Synchronisation angeboten. Sehr praktisch das Ganze. Irgendwann kommt dann der Tag, an dem man im Google Kalender mehr als eine Instanz verwendet, die auch auf dem Telefon nützlich wäre. Zum Beispiel ein Kalender mit gemeinsamen Terminen mehrerer Personen, ein Kalender mit Veranstaltungen oder was auch immer.

Der erste Versuch, diese Kalender auf iPhone oder iPod verfügbar zu machen scheiterte bei mir kläglich, aber mit einem Trick hat es dann doch geklappt. Die Mobile Services Seite von Google http://m.google.com, die schon bei der Exchange Einrichtung nützlich war, kann auch hier weiterhelfen.

Unter http://m.google.com/sync kommt man (im deutschen Sprachraum) zunächst auf eine Seite, die vermeldet, dass die Funktion für das verwendete Endgerät nicht zur Verfügung steht. Wechselt dann aber man die Sprache, in der die Seite angezeigt werden soll (getestet mit Englisch US), so ergibt sich plötzlich ein anderes Bild. Über die Geräteauswahl kann man für jedes Device festlegen, welche Kalender synchronisiert werden sollen. Dann dauert es nur noch kurze Zeit und auf dem jeweiligen iGerät tauchen die bei Google Sync konfigurierten Kalender auf und können verwendet werden.

Isch blauche ein Glif!

Ein Glif? Einen Glif? Ach so, Du meinst einen GRIFF!
Nee. Obwohl: Hat auch was von einem Griff, so ein Glif :)

So ein Glif ist ein praktischer Helfer am iPhone4 – wenn auch nicht ganz günstig für ein Stück Kunststoff mit Viertelzoll-Gewinde drin. Was man aber nicht vergessen sollte: Auch die Idee muss bezahlt werden, und die ist genial! Mit Glif stehen dem iPhone Junkie plötzlich eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, das Telefon aufzustellen oder ausreichend fest auf einem Stativ zu befestigen. Plötzlich machen die Zeitraffer und Stop-Motion-Apps richtig Spaß! Ich habe meinen Glif durch eine glückliche Fügung von Zorcan geschenkt bekommen – vielen Dank dafür!

Display Tuning für iPhone und iPad

Das Retinadisplay des iPhone 4 ist wahrlich brilliant. Die Displayverglasung (und auch die Rückseite) sind blitzblank poliert und schön anzusehen – jedenfalls bis die ersten Fingerabdrücke darauf sind. Die blitzblanke Oberflächen haben noch einen anderen Nachteil – wird das Telefon ungünstig gehalten oder steckt es in einer Autohalterung, so kann die Reflexion, die auf der Displayverglasung entsteht, extrem blenden.
Neulich habe ich dann bei einem Kollegen ein mattes iPhone 4 Display entdeckt. Auf Nachfrage, wie er das hinbekommen hat, hat er mir die Artwizz Schutzfolien gezeigt. Die lassen sich extrem gut anbringen, werfen keine Blasen (wenn man ein wenig sorgfältig ist) und sie passen 1a. Und: Für’s iPad gibt es die Dinger auch. Und auch da sind sie gut durchdacht: Da es angesichts der großen Fläche schwierig wird, die Folie blasenfrei aufzubringen, klebt beim iPad ausschließlich der Rand der Folie. Die restliche Fläche schmiegt sich statisch haftend an das Display an…