Neues Denken

Wenn man so vor dem Lasercutter sitzt und auf seine Bauteile wartet, hat man Zeit zum Nachdenken. Nachdenken darüber, was dieses Gerät alles ausschneiden kann. Welche Materialien bearbeitbar sind. Häufig sehe ich Anregungen für Projekte, bei denen ich denke: „…ach, wär ja schön, aber wie soll ich das mit meinen Mitteln bauen…“. Oder wenn Bausätze verfügbar sind, sind sie teuer, müssten dann noch weiter verfeinert werden und werden damit noch teurer.

Nach einiger Zeit geht dann das Nachdenken in das Neudenken über :) Und plötzlich ist „alles“ möglich! OK, nicht alles, aber vieles von dem, was bisher weit weg, zu kompliziert oder zu teuer war, rückt in den Bereich des Machbaren.

Bisher habe ich mich auf das LEGO Framework mit seinen vorgegebenen Teilen konzentriert und versucht, zum Beispiel Modellbau Servos Lego-kompatibel zu verpacken, um dann mit Lego die weiteren Strukturen zu bauen. Das erscheint nun viel zu kompliziert gedacht, denn die weiteren Strukturen könnte ich jetzt natürlich auch auf Maß machen und ausschneiden.

Außerdem lässt sich mit eigenen Teilen kompakter bauen, bei Lego ist alles auf 8mm Schrittweite festgelegt und Bauteile werden mit entsprechenden Verbindern ineinander geschnappt. Mit dem 8mm Rastermaß werden die Modelle schon recht klobig, bleiben dabei aber eher klapprig. Kein Vergleich zu einem auf Maß geschnittenen Teil, in das ich an beliebigen Stellen einfach ein paar Stahlschrauben hineinplanen kann.

Und jetzt wird der Stift gespitzt!

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